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Copyright by Mérovée 2018
Mérovée
Bildender Künstler
contemporary and digital art
Portraitfoto von Merovee
Kunst! Was ihr verdammt noch mal kapieren müßt! Kribbelt und krabbelt nicht all das hinter Blakes After ins ewige Nichts, von der diese gemüsige Welt nichts weiter als ein Schatten ist?
Weder ein Jetzt, noch ein Hier, nur ein verlorener Punkt, durch den alle Zukunft ins Vergang’ne dringt...
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Mérovée stammt aus der Gegend um Bremen, lebt und arbeitet aber in Schorndorf, einer kleinen Stadt bei Stuttgart. Insbesondere in den 90er Jahren entwickelte er die Grundzüge seiner Kunst, von ihm 'digital hermetic art' genannt. Hierbei kam ihm seine Ausbildung zum Fotosetzer/Mediengestalter zugute. Im darauffolgenden Jahrzehnt beginnt er schließlich, seine Erfahrungen in die Praxis umzusetzen und arbeitet seither freiberuflich als zeitgenössischer bildender Künstler.

Seine Werke gehören zur digitalen Malerei. Wichtig ist ihm hierbei, daß seine Arbeitsweise zur Malerei gehört. Ok, eine neue Form und Technik, aber eben Malen und Zeichnen, und nicht Bildbearbeitung. Einige Bilder werden von ihm dabei vollständig auf dem Computer erstellt, ohne ein externes Element hinzuzufügen. Andere Bilder entstehen jedoch mit traditionellen Techniken, manche davon als fragmentarische Skizzen und Studien, mit Pinseln und Pastellstiften usw. Anschließend digitalisiert er sie und setzt die Arbeit am Computer fort, bis sie sorgfältig ausgearbeitet sind.

Die digitale Malerei unterscheidet sich nun sehr von der traditionellen Malerei, doch Mérovée versucht, durch seine spezielle Technik, die beiden Methoden miteinander zu verschmelzen. Sein Ziel ist es, reale und greifbare Gemälde zu schaffen, die jedoch zugleich die subtilen und besonderen Effekte der virtuellen Lichtarbeit zeigen.

Wie auch immer, ich kann nicht abstreiten, daß seinen Bildern tatsächlich ein gewisser Reiz innewohnt. Das aber komme daher, so sagt er, weil sie in ihrem Innern eine Wahrheit verbergen, eine ontologische Wahrheit, die wir verloren haben und nur noch in den verborgenen Tiefen unserer Träume existiert. Und genau dort, wo unsere Lügen und unsere ständigen und zermürbenden Selbsttäuschungen nicht hin gelangen, sei das ursprüngliche Wissen von uns selbst.
Nun ja, mag ja sein, aber ehrlich gesagt, weiß ich nicht so recht, was genau damit gemeint sein könnte. Tatsächlich wirft er gerne mit großen Worten um sich. Was jedoch seine Arbeit und seine Person betrifft, ist er eher bescheiden und stellt sein Licht meist unter einen Scheffel...

Charlotte, Juni 2009
English:

Mérovée comes from the area around Bremen in Germany, but he lives and works in Schorndorf, a small town near Stuttgart. Especially in the 90s, he developed the main features of his digital art, called by him 'digital hermetic art'. He benefited from his previous education as a typographer / media designer. Finally, in the next decade, he begins to put his experiences into practice and since then he works freelance as a contemporary visual artist.

His art works belong to the digital painting. Important to him is that his way of working is painting. Ok, a new form and technique, but painting and drawing and not image editing. Some paintings are created entirely on the computer without adding an external element. Other images are created by him using traditional techniques, some as fragmentary sketches and studies with brushes and pastel pencils etc. Then he digitizes all of them and continues the work on the computer until they are painstakingly elaborated.

Digital painting is very different to the traditional, but Mérovée tries to fuse the both methods together (like an amalgam, he says) and so he is able to create real and tangible paintings, however showing all the subtle and particular effects of the virtual light workings.

Anyway, I can’t deny that his pictures have a certain appeal and some pictures, he says, hide a truth inside, an ontological truth that we have lost, and that now exists only in the concealed depths of our dreams. And just there, where our lies and our constant and grueling self-deceptions have no influence is the original knowledge of ourselves.
Well, it may be, but I'm not sure what to think of it. In fact, he likes to throw around with big words. However, as far as his work and his person are concerned, he is rather modest and usually he puts his light under a bushel ...

Charlotte, June 2009